Podcastfolge #85: 6 Tipps für einfaches Verkaufen als Yogalehrerin

Antonia Reinhard

So verkaufst du deine digitalen Produkte im Yoga Business: 6 Tipps für eine bessere Sales Strategie

Wie oft ich diese Frage höre: “Antonia, niemand kauft mein Angebot! Was kann ich tun?”
Diese Frage möchte ich dir in diesem Artikel beantworten und dir 6 Tipps mitgeben, wie du als Yogalehrer:in deine Produkte einfach verkaufen kannst. 

Denn oft liegt das nicht an dem Angebot oder dem Produkt selbst, sondern an deiner Marketing-und Sales Strategie. 

Wenn es um das Verkaufen von digitalen Produkten geht, dann bedeutet das monatelange Vorarbeit, Community Aufbau, um die Etablierung deiner Personenmarke und E-Mail Marketing. 

6 Tipps für einfaches Verkaufen deiner Yoga Angebote als Yogalehrer:in

  1. Einen langen Atem für den Community Aufbau bewahren.Sich langfristig etablieren ist wichtig, damit du deine Community auf dein Produkt vorbereiten kannst. Yoga Business Aufbau ist ein Marathon und kein Sprint.

  1. An den Angeboten bleiben, die man bereits hat und sich ausprobieren. Ein neues Produkt erstellen bringt oft nichts, da nicht das Produkt das Problem war, sondern deine Marketingstrategie. Oft hat es einfach zeitlich für die Zielgruppe nicht gepasst oder diese haben von deinem Verkauf nichts mitbekommen.

  1. Motiviere dich, in dem du dir Unterstützung suchst. Kontaktiere Freund:innen und andere Yogalehrer:innen um Rat zu suchen und dich auszutauschen. Es gibt kaum jemanden, der über Nacht erfolgreich wird. Du musst etwas Hartnäckigkeit beweisen und dran bleiben. Was ist dein großes Warum? Wenn es dir wichtig genug ist, wirst du auch dran bleiben und Erfolge erzielen.

  1. Schaue dir deine Marketingaktivitäten genauer an und analysiere diese. Ist ein Call to Action vorhanden? Informieren deine Inhalte über deine Angebote? Sind deine Produkte lange genug angeteasert? Nur 10% deiner Follower:innen sehen deinen Content: Deshalb muss man die anderen 90% immer wieder über die Produkte informieren.

  1. Biete eine Lösung zu einem Problem an: In erster Linie geht es oft nicht um das Yoga direkt, sondern um die Transformation DURCH Yoga.  Kund:innen sind an einer Transformation DURCH Yoga interessiert und nicht unbedingt am Yoga selbst. Beispiel: Rückenschmerzen heilen mit Yoga. Es geht darum, die Schmerzen loszuwerden und nicht um Yoga per se. Yoga ist ein “Mittel zum Zweck”.  Aus Kund:innen Sicht bieten wir eine Lösung an. Welche genau ist das? Was ist das Problem? Was ist der Vorteil, der Nutzen deines Angebots?

  1. Lege dir eine Newsletter Liste an: Verkaufen funktioniert am besten über E-Mail Marketing. Mehr Tipps und Tricks dazu gibt es HIER in meinem Blogartikel über Newsletter Marketing. 

Was aber bedeutet Verkaufen eigentlich? 

  1. Verkaufen bedeutet Klarheit: Du sollst deine Zielgruppe  überzeugen anstatt zu überreden

  1. Du bietest eine Lösung zu einem Problem an. z.B. Vorbereitung auf Schwangerschaft mit Yoga, schmerzfreier Rückn dank Yoga usw.

  1. Du solltest deine Community mit relevanten Inhalten schon vorher aufwärmen (wir sprechen hier von monatelanger Vorarbeit): Menschen, die dich noch nicht kennen, oder dir gerade erst folgen, dürfen dich über einen Zeitraum also noch kennenlernen

  1. Du solltest deine Community am Produkt Erstellungsprozess teilhaben lassen (so findest du auch heraus, was die Community braucht: Lieber On-Demand Videos oder Live Kurse? Workbooks oder Pdfs mit Anleitungen?

  1. Du solltest eine feste Verkaufsphase haben: Das regt Leute eher zum Kaufen an, als wenn es das Produkt immer gibt. So schiebt man den Verkauf oft vor sich her. Zudem nimmt es dir den Druck, das Produkt das ganze Jahr über zu bewerben. 

  1. Verkaufen bedeutet, einfache Buchungswege zu ermöglichen (möglichst nicht via E-Mail, Rechnung etc): Egal, wie toll dein Angebot ist, niemand kauft es, wenn die Buchung zu schwierig und kompliziert ist. So gehen potentielle Kund:innen verloren. 

  1. Du solltest Testimonials teilen (Kundenstimmen) damit deine Zielgruppe weiß, dass das Projekt bereits genutzt wurde - das schafft Vertrauen. Bitte um ganz konkretes Feedback: Was hat die Person gelernt und daraus gewonnen? 

  1. Erzähle, wie es zu dem Produkt gekommen ist, welchen Weg du selbst gegangen bist: Storytelling führt zu Identifikation und Vertrauen. Welche Erfahrungen hast du gemacht, die zu der Erstellung des Produktes geführt haben? 

  1. Sprich so oft und viel über dein Angebot, bis du das Gefühl hast, die ganze Welt weiß jetzt Bescheid, dass es das gibt. D.h. du erwähnst dieses in jedem Newsletter, Blogartikel, Podcast, in den Stories, in den Posts - es muss überall SICHTBAR sein. Ein Launch geht auch oft an Leuten vorbei, egal wie oft und viel du davon erzählst. 


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Noch mehr wertvolle Infos & alle Links zum Podcast und darüber hinaus, findest Du auf meiner Website www.antoniareinhard.de    

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Alles Liebe,

deine Antonia

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